Theologin Petra Bahr: Judenfeindlichkeit im Alltag widersprechen

Die evangelische Theologin Petra Bahr hat zum konsequenten Protest gegen Antisemitismus im Alltag aufgerufen. „Es würde helfen, wenn alle Menschen in ihren Alltagsgesprächen hochsensibel auf judenfeindliche Äußerungen achten und widersprechen, statt sich auf die Zunge zu beißen“, sagte Bahr dem Evangelischen Pressedienst mit Blick auf die jüngsten antisemitischen Vorfälle in Deutschland.

Gedenken an die Opfer der Loveparade-Katastrophe

Zum achten Jahrestag der Loveparade-Katastrophe in Duisburg wird am 23. und 24. Juli der Opfer gedacht. Am 23. Juli findet in der evangelischen Salvatorkirche in Duisburg zunächst ein nichtöffentlicher Gedenkgottesdienst für die Angehörigen der Toten statt, wie die „Stiftung Duisburg 24.7.2010“ ankündigte.

EKD setzt verstärkt auf Betreuungsangebote für Kleinkinder

Die EKD hat in den vergangenen Jahren ihre Betreuungsangebote für Kleinkinder ausgebaut. Die Zahl der Kindertagesstätten sei von 2011 bis 2015 um mehr als zwei Prozent gestiegen, teilte die EKD mit und beruft sich auf Ergebnisse eines neuen Bildungsberichts, den sie zum zweiten Mal beim erziehungswissenschaftlichen Comenius-Institut in Münster in Auftrag gegeben hat.

Die Sonne in der Bibel

„Du hast der Sonne ihre Bahn gegeben“ (Psalm 74,16): Hinter dieser für heutige Leser selbstverständlichen Aussage steht ein zu biblischen Zeiten eminent wichtiges Anliegen. Der Glaube Israels stellte den Glauben an einen Schöpfergott in den Mittelpunkt, der alles – absolut alles! – erschaffen habe. Auch die Sonne. Sie ist nur einer von vielen Himmelskörpern.

Manfred Rekowski fordert sichere Fluchtrouten

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, appelliert an die Politik, humanitäre Korridore nach Europa einzurichten. „Es geht nicht um ein vorübergehendes Phänomen, sondern um das Weltproblem Flucht, von dem aktuell 70 Millionen Menschen betroffen sind“, sagte der Theologe in Valletta. Er kritisierte erneut das Aus für die zivile Seenotrettung.

Wolfgang Huber würdigt Mandela

um 100. Geburtstag des südafrikanischen Anti-Apartheid-Kämpfers und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela (1918-2013) hat der frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber zu mehr Verantwortung in der Politik aufgerufen. Die Welt sei heute eher hinter Mandela zurückgefallen, als über ihn hinausgewachsen.

Sterben an EU-Grenze als humanitäre Katastrophe und politische Aufgabe begreifen

Mit der Aufforderung, die in Malta festgesetzten Rettungsschiffe wieder zu Rettungsfahrten auslaufen und das Flugzeug „Moonbird“ zu Aufklärungsflügen starten zu lassen, hat der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Rekowski, seinen Besuch bei Seenotrettungsorganisationen auf Malta beendet.

Rekowski kritisiert Flugverbot für Moonbird

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, kritisiert das Flugverbot für das zivile Aufklärungsflugzeug „Moonbird“ auf Malta. Das Flugverbot für die kleine Maschine der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch und der Schweizer Hilfsorganisation HPI sei eine Amputation der humanitären Hilfe für Flüchtlinge im Mittelmeer und ein Skandal.

Annette Kurschus: Fluchtgründe sind nicht gottgegeben

Die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, hat das politische Engagement der Kirche für Flüchtlinge verteidigt. „Manche Debatte wird hierzulande über den rechtlichen Status von Flüchtlingen geführt, als seien Flüchtlinge Sondermüll.“ Dabei werde davon abgelenkt, dass die Fluchtgründe nicht gottgegeben, sondern menschengemacht seien.

Übervater der Herzen

Als Freiheitskämpfer war Nelson Mandela einst der berühmteste Gefangene der Welt. Sein Lebensweg und seine unbeugsame Haltung beeindrucken Menschen auch zu seinem 100. Geburtstag.

Präses Rekowski trifft Seenotretter in Malta

Der rheinische Präses Manfred Rekowski hat bei einem Besuch auf Malta Vorwürfe zurückgewiesen, private Seenotretter spielten Schleppern in die Hände. „Diese Helferinnen und Helfer retten Menschenleben, die in Seenot sind“, sagte Rekowski nach einem Treffen mit Crew-Mitgliedern des von Behörden festgesetzten Rettungsschiffs „Sea-Watch 3“ im Hafen von Valetta.

Kanzlerin besucht evangelisches St. Johannisstift

Der Paderborner Altenpfleger Ferdi Cebi hat vor dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Verbesserungen für den Pflegeberuf gefordert. Damit mehr Pflegestellen besetzt werden können, müsse der Beruf attraktiver gemacht werden, sagte Cebi im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

„Orgel des Monats Juli 2018“ in Gronau

Die „Orgel des Monats Juli 2018“ der Stiftung Orgelklang zieht um: Das denkmalgeschützte Instrument aus der Werkstatt des berühmten Orgelbauers Wilhelm Sauer (1831 – 1916), das ursprünglich in der Evangelischen Kirche in Dortmund-Dorstfeld erklang, wird künftig in der Stadtkirche Gronau gespielt werden.

Badischer Landesbischof wirbt für Verständigung

Der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hat für Verständigung und Versöhnung über Grenzen hinweg geworben. „Versöhnung gelingt nur, wenn einer den ersten Schritt tut, wenn ich den ersten Schritt tue”, sagte der Theologe in einem vom ZDF übertragenen Gottesdienst in Kehl.

Bischöfin Junkermann wirbt für solidarische Flüchtlingspolitik

Die mitteldeutsche Bischöfin Ilse Junkermann hat sich gegen eine Abschottung der EU und für eine christliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa ausgesprochen. Die Fluchtursachen, nicht die Flüchtlinge müssten bekämpft werden, erklärte Junkermann am 15. Juli in Erfurt.

Frieden feiern – Frieden stiften

Der ZDF-Gottesdienst am 15. Juli in Kehl erinnert an das Ende des ersten Weltkriegs. „Dankbar feiern wir die Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen und stellen uns zugleich der Frage, wie Versöhnung in kleinen und großen Konflikten weiter gelingen kann“, sagt Dekan Günter Ihle. Die Predigt hält der Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh.

Rote Linien für die AfD, Rückenwind für die Ökumene

Im Umgang mit der AfD sieht der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, rote Linien. Dazu gehörten Antisemitismus, Rassismus und die „pauschale Abwertung ganzer Menschengruppen“, sagte der bayerische Landesbischof

Seiten