Unternehmerin erhält die „Luther-Rose“

Die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller ist am Sonntag mit der „Luther-Rose“ geehrt worden. Die Auszeichnung der Internationalen Martin Luther Stiftung wurde ihr am 22. Oktober im Rahmen der Jubiläumskonferenz zum zehnjährigen Bestehen der Stiftung auf der Wartburg bei Eisenach übergeben.

Preis für Förderung der Demokratie

Die Evangelischen Akademien in Deutschland sind mit dem Bad Herrenalber Akademiepreis ausgezeichnet worden. Sie wirkten wie eine Art „seismographisches System“, mit dem die Kirchen Weltgespür entwickeln könnten, sagte der nordbadische Prälat Traugott Schächtele in seiner Laudatio.

Ramelow zieht positive Bilanz des Reformationsjubiläums

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat wenige Tage vor Abschluss des 500. Reformationsjubiläums den Einsatz von Steuermitteln verteidigt. Die in den vergangenen Jahren innerhalb der Lutherdekade ausgegebenen 65 Millionen Euro seien „kein Staatsgeld für innere Kirchenangelegenheiten“ gewesen.

Junge kritisiert Abschottung gegen Flüchtlinge

Der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes (LWB), Martin Junge, hat den mit 12.500 Euro dotierten Augsburger Friedenspreis erhalten. Der 56-jährige chilenische Theologe warnte bei der Preisverleihung in Augsburg vor einer Abschottung Europas gegen Flüchtlinge und mahnte die Wahrung der Menschenrechte an.

Zeichen der Solidarität mit den bedrängten Christen

Historische Begegnung im Berliner Dom: Ranghohe Vertreter vier altorientalischer Kirchen haben gemeinsam mit Christen verschiedener Konfessionen aus Deutschland einen Gottesdienst gefeiert.

„Martin Luther“ am Baum

Zum 500. Reformationsjubiläum ist in Brandenburg eine neue Apfelsorte gezüchtet worden. Die ersten 95 Bäume der Sorte „Martin Luther“ wurden am 21. Oktober in Wittenberg übergeben.

Berliner Bischof ist besorgt um Christen im Nahen Osten

Der Berliner Bischof Markus Dröge hat sich besorgt über die Lage der Christen im Nahen Osten geäußert. Über Jahrhunderte sei das Zusammenleben unterschiedlicher religiöser und nationaler Gruppen und Gemeinschaften dort selbstverständlich gewesen. „Doch damit ist Schluss.“

EKD-Gottesdienst mit den höchsten Repräsentanten der altorientalischen Kirchen

Am Samstag (21. Oktober, 18 Uhr) haben vier der höchsten Vertreter der altorientalischen Kirchen zusammen mit Vertretern der evangelischen, katholischen und orthodoxen Kirchen in einem Gottesdienst im Berliner Dom für die Christinnen und Christen und für den Frieden im Nahen Osten gebetet.

„Handy an im Gottesdienst!“

Pfarrer Christian Tsalos ermutigt die Gottesdienstbesucher in Heimsheim, das Smartphone während der Feier zu benutzen. Denn auf einer Internetseite können sie Ablauf, Gebete, Lieder, Predigttext und bei Bedarf auch zusätzliche Bilder und Links während des Gottesdienstes online verfolgen.

Rat der EKD mit erster Bilanz zum Reformationsjubiläum

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist in Hannover zu seiner letzten Sitzung vor dem 31. Oktober 2017 zusammengekommen. Der Rat der EKD hat in seiner Zusammenkunft eine erste Bilanz des Jubiläums 500 Jahre Reformation vorgenommen:

Ein „großes Fest und anspruchsvolles Unternehmen“

Kurz vor dem Ende des Reformationsjubiläums erscheint ein Sammelband, in dem eine Bilanz des Festjahres gezogen wird. Er enthält Jubelstimmung, Kritik und Nachdenklichkeit. Mitherausgeber und EKD-Kulturbeauftragter Claussen zieht daraus Lehren für die Zukunft der EKD.

Luther-Oratorium feiert Premiere in Halle

Mit der Uraufführung von „Luther – ein Oratorium“ soll ein weiterer musikalischer Höhepunkt im Jahr des 500. Reformationsjubiläums gesetzt werden. Am 22. und 23. Oktober wird das Werk des argentinischen Komponisten Oscar Strasnoy nach einem Libretto von Christoph Hein in der Georg-Friedrich-Händel-Halle in Halle seine Premiere feiern.

Weltberühmt und doch vielleicht nur Fake

Hat Martin Luther vor 500 Jahren, am 31. Oktober 1517, seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt? Unter Historikern ist dies umstritten. Vielleicht hat Luther seine Thesen auch auf eine andere Art veröffentlicht.

Lichtperformance zum Reformationsfest in Wittenberg

Anlässlich des Reformationsjubiläums wird Künstler Ingo Bracke am 30. und 31. Oktober die Lutherstadt Wittenberg mit einer Lichtperformance zum Leuchten bringen. Als „emotionales Bildereignis“ werde die Reformation auf der Rathausfassade und der Fassade der Schlosskirche in bewegten Bildsequenzen inszeniert, teilte die Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH mit.

Asisi-Panorama in Wittenberg zählte 400.000 Besucher

Rund 400.000 Menschen haben innerhalb eines Jahres das 360-Grad-Panorama „Luther 1517“ des Künstlers Yadegar Asisi in Wittenberg besichtigt. Besonders viele Besucher seien während der viermonatigen Weltausstellung zum 500. Reformationsjubiläum sowie an den Feiertagen gezählt worden.

„Ach, dann seid ihr ja auch Christen!“

„Lutero? Martino? Und was hat der gemacht?“ Wenn Pfarrer Jens-Martin Kruse in Rom mit Einheimischen über Luther ins Gespräch kommt, muss er in Sachen „Reformation“ bei null anfangen. Aber im Jubiläumsjahr des Thesenanschlags spricht sich die Reformation auch in Italien herum.

Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit gestartet

Von der Wartburg aus wollen seine Teilnehmer in 16 Etappen bis zum 5. November Bonn erreichen, wie die Veranstalter – darunter die evangelischen Landeskirchen von Westfalen, Rheinland und Hessen-Nassau sowie das Erzbistum Köln – in Eisenach mitteilten.

2017 – Was bleibt? Was kommt?

Das Festjahr zum Reformationsjubiläum geht zu Ende. Zum Höhepunkt erscheint das evangelische Magazin chrismon spezial in fünf Regionalausgaben.

Bedford-Strohm wünscht sich Engagement in Parteien

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, wendet sich gegen ein negatives Bild der Parteien im Land. „Wir alle sind Politik! Und wer sich nicht einmischt und selber einsetzt, der soll sich auch nicht vom Sofa aus beklagen“, sagte der oberste Repräsentant der deutschen Protestanten dem evangelischen Magazin „chrismon spezial“.

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